Du trägst seit Jahren etwas, das niemand sieht.
Das ist kein Urlaub.
Und auch keine Reisegruppe.
Du bringst etwas mit. Etwas, das du schon lange trägst und meistens gar nicht mehr bemerkst, weil es zu dir gehört wie der Rucksack auf deinem Rücken.
Fünfzehn Tage lang packen wir ihn gemeinsam aus. Stück für Stück, in deinem Tempo, weit weg von allem, was dich sonst festhält. Und du entscheidest selbst, was wieder hineinkommt und was in Nepal bleibt.
Du bekommst Werkzeug mit nach Hause, das auch an einem Dienstagmorgen funktioniert und nicht nur auf einem Bergrücken. Das ist der Unterschied zwischen einer schönen Erinnerung und einer Veränderung.
Und irgendwo mittendrin, meistens an einem Tag, an dem nichts Besonderes geplant war, bekommst du eine Antwort auf eine Frage, die du seit Jahren mit dir trägst.
Das ist auch keine Wanderung mit Rahmenprogramm. Deshalb bleibt die Gruppe klein, und deshalb sprechen wir vorher miteinander.
Deshalb gibt es auf dieser Seite keinen Buchungsknopf. Wir sprechen zuerst. Wenn es nicht zu dir passt, sage ich dir das, und auch das ist ein gutes Ergebnis.
Die Reise beginnt, bevor du fliegst
Die fünfzehn Tage in Nepal sind der mittlere Teil. Was davor und danach passiert, entscheidet darüber, ob daraus eine Veränderung wird oder nur eine schöne Erinnerung.
Du klärst, warum du gehst
Ein Einzelcoaching mit mir, sechzig Minuten. Es geht nicht um Ausrüstung, sondern um die eine Frage: warum jetzt? Was suchst du, und was willst du loswerden? Mit dieser Frage gehst du los, und an ihr messen wir am Ende.
Dazu ein gemeinsamer Info-Abend für alle Teilnehmer: Strecke, Ausrüstung, Impfungen, Verpflegung, alles, was du wissen willst. Und ihr lernt euch dabei kennen, statt euch am Flughafen zum ersten Mal zu sehen.
Sobald du dabei bist, kommst du in die Gruppe der Teilnehmer. Ab da stehst du mit keiner Frage mehr allein da.
Du gehst
Fünfzehn Tage, vom Flughafen in Kathmandu bis zurück dorthin. Kathmandu, ein Dorf, der Helambu, ein Kloster.
Ich gehe die ganze Strecke mit und bin an jedem Tag für ein Gespräch da, geplant oder nicht. Meistens sind die ungeplanten die wichtigen.
„Was ich an Thorsten besonders schätze, ist seine unglaubliche Präsenz. In jeder Session ist er mit voller Energie und absolutem Fokus da.“
Christian, Freiburg
Was in diesen Tagen steckt, steht weiter unten, Tag für Tag. Es ist kein Trek mit ein bisschen Programm.
Du bringst es nach Hause
Ein zweites Einzelcoaching, wenn du wieder da bist. Und da geht es um die Frage, an der die meisten Reisen scheitern: wie wird aus dem, was du in Nepal verstanden hast, dein Alltag?
Nicht als guter Vorsatz, sondern als etwas, das du an einem Dienstagmorgen tatsächlich tust. Dafür bekommst du Werkzeug mit, das zu Hause funktioniert.
Und die Menschen, die mit dir gegangen sind, bleiben. Ohne Frist.
Es ist kein Trek mit ein bisschen Programm
In jedem Tag steckt etwas, und keines davon ist Dekoration. Manches steht im Plan. Manches entsteht, weil die Gruppe an dem Abend so weit ist.
Ein Tag im Schweigen
Ein ganzer Gehtag ohne ein Wort und ohne Blickkontakt, nach der Vipassana-Art. Am Abend ein Kreis, in dem geteilt wird. Es ist die halbe Stunde, auf die der ganze Tag hinausläuft.
Das Feuerritual
Am höchsten Punkt der Reise, mit Langtang, Gosaikunda und Everest vor dir. Du schreibst auf, was du getragen hast, und verbrennst es. Vielleicht brauchst du zwei Zeilen. Vielleicht eine halbe Stunde. Beides ist richtig.
Klangschalen auf 3.300 Metern
Ein Abend im Teehaus, an dem niemand etwas leisten muss. Es klingt esoterisch. Ich dachte das auch, bis ich es gemacht habe.
Atemarbeit
Wenn die Gruppe so weit ist. Nichts, was im Plan steht, damit es abgehakt wird, sondern etwas, das an dem Abend passt, an dem es passt.
Heilige Orte, und die Menschen darin
Swayambhunath in der Dämmerung, Pashupatinath mit den Sadhus, Boudhanath. Zwei Nächte im Kloster mit Puja vor dem Frühstück. Du siehst diese Orte nicht an, du bist morgens um halb sechs darin.
Gespräche ohne Reiseführer dazwischen
Mit Menschen, die dich nicht als Kundschaft sehen. Das ist der Unterschied zwischen einem Land besuchen und in einem Land sein.
Der Himalaya selbst
Sonnenaufgang über der Wolkengrenze. Stunden, in denen niemand etwas sagt und niemand muss. Berge machen mit Menschen etwas, das kein Seminarraum kann.
Kultur, die du nicht besichtigst
Drei Tage lang bist du Teil eines Dorfes und nicht Besucher darin. Du arbeitest mit, du isst mit, du verstehst beim Abendessen kein Wort. Für mich war das der Teil, der etwas verändert hat. Ich sitze seit Jahren an diesen Tischen.


Fünfzehn Tage sind lang genug, dass du aufhörst, eine Rolle zu spielen. Genau darum geht es.
Mir hat sie jemand empfohlen.
Danach ging alles sehr schnell
Anna G. war ein paar Jahre zuvor mit Amrit in Nepal unterwegs. Sie hat mir davon erzählt und den Kontakt hergestellt, und mehr hat es nicht gebraucht. Zwei Telefonate später war ich dort.
Ich bin ihr dafür bis heute dankbar. Diese Reise hat verändert, wie ich lebe, und sie ist der Grund für das, was ich heute tue.
Ich hatte unverschämtes Glück: ich war der einzige Gast. Keine Gruppe, kein Programm für zwanzig Leute. Nur der Weg und Dawa, mein Guide. Meine Komfortzone habe ich in diesen Tagen mehrmals verlassen, und zwar nicht ein bisschen.
Dawa ist heute ein enger Freund.
Diese Reise hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Absolut positiv. Und ich zehre bis heute davon, jeden einzelnen Tag.
Genau das hat mich dazu gebracht, sie anzubieten. Für Menschen, die schon viel zu lange einen viel zu schweren Ballast durchs Leben tragen.
Ich war selbst dort, zu Fuß, wochenlang. Deshalb ist diese Reise auch nicht aus einem Katalog. Wir haben sie zusammen gebaut, Himalayan Quests und ich, für genau diese Gruppe und für genau das, was sie mit einem Menschen machen soll.
Womit niemand rechnet, sind die Menschen. Die Freundlichkeit, mit der dir dort begegnet wird, lässt sich schwer beschreiben, ohne kitschig zu klingen. Menschen, die wenig haben und viel geben. Wenn mich jemand nach Nepal fragt, rede ich seit Jahren nicht von den Bergen.
2021, unterwegs zum Everest Base Camp. Aus diesen Tagen ist die Freundschaft geworden, aus der diese Reise entstanden ist.
Zwei Projekte. Und zwei Tage zu Fuß, um das Material hinzubringen
Zu jeder Quest to Purpose gehört ein Gemeinschaftsprojekt. Das ist kein Fototermin, der an eine Trekkingreise geschraubt wurde. Es sind drei volle Tage, und du bist dort als ein Paar Hände, nicht als Besucher.

Die Schule in Sotang
Shree Jana Chetana Basic School in Dimbul-4, Sotang. Uniformen für die Kinder, dazu Schulmaterial und Hygieneartikel. Auf der Uniform steht Enrich your Life und, auf Nepali, a gift with love.
Die Schule begleiten wir fortlaufend, nicht ein einziges Mal.

Strom und Licht für die Familien
Sechs Häuser in Dimbul haben Strom und Licht bekommen. Zum ersten Mal ist am Abend Licht da, wenn die Sonne weg ist.
Das Mädchen auf dem Bild hält die Schalter in der Hand. Vorher gab es dafür keine Wand.
Für beide Projekte sind Menschen zwei Tage lang durch die Berge gelaufen und haben das Material auf dem Rücken hinaufgetragen. Es führt keine Straße dorthin. Es gibt nur Leute, die gehen.
Die Freude, die Dankbarkeit und die Wertschätzung, die einem dort begegnen, sind schwer zu beschreiben. Genau darum geht es.
864,00 EUR von jedem Platz. Nicht in eine Rücklage, nicht in ein Budget, aus dem später einmal etwas wird. In das Projekt, das wir in diesem Jahr machen.
Bei zehn Teilnehmern sind das genau 8.640 EUR in einem Dorf, in dem eine Schuluniform vierzehn Euro kostet und ein Hausanschluss zweihundertfünfzig. Welches Projekt es 2027 wird, entscheiden Dawa und ich kurz vor der Reise, nach dem, was dann tatsächlich gebraucht wird. Du bekommst hinterher zu sehen, was daraus geworden ist.
Fünfzehn Tage, der Reihe nach
Ankunft in Kathmandu, Fahrt ins Hotel, und ein erster gemeinsamer Abend mit einem Willkommensgetränk.
Ankommen und Orientierung. Nachmittags der Asan Bazaar, in der Dämmerung Swayambhunath, der Affentempel. Du gehst eine Kora mit den Pilgern. Gehmeditation, ob du es so nennst oder nicht.
Fahrt ins Projektdorf. Du lernst deine Gastfamilie kennen, und die Arbeit beginnt. Erste Nacht in ihrem Haus.
Ein ganzer Tag im Projekt. Zweite Nacht bei der Familie.
Das Projekt wird fertig, nach dem Mittagessen geht es weiter. Nachmittags Pashupatinath, wo du den Sadhus begegnest, danach Boudhanath und noch eine Kora. Abendessen mit Blick auf die Stupa.
Der Trek beginnt. Fünf Stunden Fahrt bis zum Ausgangspunkt in Chipling. Erstes Teehaus, und der erste Abend, an dem nichts zu beantworten ist.
Sechs Stunden durch Wald und Terrassenfelder, vorbei an kleinen Siedlungen der Tamang. Der ganze Tag wird schweigend gegangen. Kein Reden, kein Blickkontakt. Am Ende steht ein Kreis, in dem geteilt wird, und darauf läuft der ganze Tag hinaus.
Hinauf durch Rhododendron und Tannen, bis sich der Wald zur Almwiese öffnet. Am Abend eine Klangschalenrunde im Teehaus.
Über den Grat nach Tharepathi, dem höchsten Punkt der Wanderung, mit Langtang, Gosaikunda und Everest offen vor dir. Am Abend schreibst du an einer Feuerstelle auf, was du getragen hast, und verbrennst es.
Ein steiler Abstieg durch Kiefern und Bambus nach Melamchigyang, ein Dorf der Yolmo mit Terrassenfeldern und Klöstern. Deine letzte Nacht unterwegs.
Ein kurzer Weg nach Nakote, dann die Fahrt zurück nach Kathmandu. Ein Bett, eine Dusche, und ein sehr anderer Abend.
Nichts. Ein freier Tag in Kathmandu, mit Absicht.
Das Kloster. Puja mit den Mönchen vor dem Frühstück, Unterweisung, Meditation, und die letzte Arbeit für dich allein. Die Abend-Puja schließt jeden Tag.
Fahrt zum Flughafen. An diesem Morgen wird wenig geredet.
Aus den Jahren davor
Keine Aufnahmen aus einem Bildarchiv. Das sind Nepal-Bilder aus meinen eigenen Reisen, aus dem Trek mit Dawa und aus den Projekten im Dorf.




Was enthalten ist, und was nicht
Ab dem Flughafen in Kathmandu bist du versorgt. Und ja, wir schlafen unterwegs in einfachen Teehäusern und nicht in Hotels. Das ist keine Sparmaßnahme, das ist der Wirkmechanismus. Ein Hotelzimmer gibt dir genau das zurück, wovon du weg willst: eine Tür, hinter der du wieder du selbst in deiner Rolle sein kannst.
Im Preis enthalten
- Beratung und alle Unterlagen vor der Reise
- Zwei Einzelcoachings mit mir, je sechzig Minuten, eines vor und eines nach der Reise
- Begleitung durch mich an jedem einzelnen Tag vor Ort
- Alle Transfers in Nepal, ab und bis Flughafen Kathmandu
- Vierzehn Nächte: fünf Nächte Hotel in Kathmandu, zwei Nächte bei der Gastfamilie, fünf Nächte im Teehaus, zwei Nächte im Klostergästehaus
- Unterwegs Vollpension, mit Tee und Kaffee zu den Mahlzeiten
- Fast alle Mahlzeiten in Kathmandu, Tag für Tag ausgewiesen
- Der komplette Trek mit einheimischen Guides und Trägern
- Alle Genehmigungen, Nationalpark- und Eintrittsgebühren
- Versicherung und Ausrüstung für das nepalesische Team
- Gruppenapotheke und Rettungsbereitschaft vor Ort
- Das Gemeinschaftsprojekt, drei volle Tage
- Zehn Prozent des Reisepreises für die Schule und die Projekte vor Ort
- Lebenslanger Zugang zu der Gruppe, die mit dir gegangen ist
Nicht enthalten
- Dein Flug nach Kathmandu und zurück
- Visum für Nepal
- Reiseversicherung. Bergung und Rückholung sind Pflicht, und sie muss bis 4.000 Meter greifen
- Trinkgelder
- Souvenirs
- Alkoholische Getränke
- Persönliches unterwegs: Süßigkeiten, Getränke außerhalb der Mahlzeiten, warme Dusche, Steckdose zum Laden
- Mahlzeiten, die im Tagesplan nicht ausgewiesen sind
- Einzelzimmerzuschlag in Kathmandu und im Kloster, falls du allein schlafen möchtest
- Kosten durch Verzögerungen, auf die niemand von uns Einfluss hat
Du musst dir keine Ausrüstung kaufen. Rucksack und Daunenjacke kannst du dir bei unserem Partner in Kathmandu leihen. Und nein, du brauchst keine Bergerfahrung. Wir klettern nicht und wir steigen nicht. Wir gehen. Wer eine Tageswanderung im Schwarzwald oder im Voralpenland schafft, schafft auch das hier.
Kein Berg. Ein Weg
Du brauchst keine Bergerfahrung. Wir klettern nicht und wir steigen nicht. Wir gehen. Es sind Wege, wie du sie von zu Hause kennst, nur länger und ein Stück höher. Wer eine Tageswanderung im Schwarzwald oder im Voralpenland schafft, schafft auch das hier. Dein großes Gepäck tragen Träger, du gehst mit einem Tagesrucksack.
Chipling nach Kutumsang, 2.470 Meter, rund sechs Stunden.
Kutumsang nach Magangoth, 3.300 Meter, rund vier Stunden.
Magangoth nach Tharepathi, 3.600 Meter, rund vier Stunden. Der höchste Punkt der Reise.
Tharepathi nach Melamchigyang, 2.530 Meter, rund sechs Stunden.
Hinunter nach Nakote, 2.000 Meter, rund zwei Stunden.
Du schläfst nie höher als 3.300 Meter. Trotzdem gehört es hierher: Höhenkrankheit kann ab etwa 3.000 Metern jeden treffen, unabhängig von Fitness und Alter, in Nepal genauso wie in den Alpen. Das Auswärtige Amt empfiehlt vor Hochgebirgstouren ausdrücklich eine ärztliche Beratung. Wenn du Vorerkrankungen hast, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Pass, Visum, Impfungen
Dein Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein, ein Personalausweis reicht nicht. Das Visum bekommst du bei der Ankunft am Flughafen Kathmandu an einem Automaten oder vorab bei der nepalesischen Botschaft in Berlin. Nimm die Fassung für dreißig Tage, die Reise dauert fünfzehn Tage und dazu kommen An- und Abreise.
Bei den Impfungen empfiehlt das Auswärtige Amt, die Standardimpfungen nach dem Impfkalender der STIKO aktuell zu haben, dazu Hepatitis A und Typhus. Was für dich gilt, entscheidest du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, am besten in einer reisemedizinischen Sprechstunde und mindestens sechs Wochen vor Abflug. Malaria ist in Kathmandu und über 2.500 Metern kein Thema.
Eine Reiseversicherung mit Bergung und Rückholung bis 4.000 Meter ist Pflicht. Eine Reiserücktrittsversicherung ist es nicht, ich empfehle sie dir trotzdem: Du buchst rund ein Jahr im Voraus, und sie deckt genau die Fälle ab, die dir sonst teuer werden. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zum Zeitpunkt deiner Reise.
Für wen das hier ist
Es ist für dich, wenn
- du nach außen funktionierst und innen seit Jahren etwas mit dir herumträgst, das niemand sieht
- dein Kalender voll ist und du trotzdem nicht sagen könntest, wofür
- du alles erreicht hast, was du dir vorgenommen hattest, und nichts davon sich so anfühlt, wie du dachtest
- du eine Entscheidung vor dir herschiebst, seit du sie das erste Mal gedacht hast
- du bereit bist, zwei Wochen lang unbequem zu leben, weil du ahnst, dass es genau das braucht
- du Menschen begegnen willst, die dich kennenlernen, bevor sie wissen, was du beruflich machst
Es ist nichts für dich, wenn
- du Urlaub suchst. Das hier ist keiner
- du eine Methode willst, die du mitnimmst und abarbeitest
- du erwartest, dass dir jemand die Antwort gibt
- du zwischendurch erreichbar bleiben musst
- du das Unbequeme umgehen willst. Genau dort passiert es
Und falls du dich fragst, was du deiner Geschäftsführung sagst: Du nimmst dir drei Wochen, um an der Frage zu arbeiten, wie du die nächsten zehn Jahre führen willst. Das ist kein Urlaub. Das ist die Arbeit, für die im Kalender nie Platz ist.
Neu ist nicht die Reise.
Neu ist, dass ich sie führe
Diese Reise gibt es so nirgends. Ich habe sie mit Amrit und Kate gebaut, für genau diese Gruppe und für genau das, was sie mit einem Menschen machen soll. Du kannst sie nicht woanders buchen, weil es sie woanders nicht gibt.
Das heißt auch: du wärst in der ersten Gruppe. Für manche ist das ein Grund, nicht zu kommen. Für andere ist es genau der Grund.
Ich kann dir keine Stimmen früherer Teilnehmer zeigen, weil es sie noch nicht gibt. Ich könnte dir welche von woanders danebenstellen. Ich mache es nicht.
Was es gibt, ist alles andere. Ich war selbst dort, wochenlang, zu Fuß, mit Dawa. Ich habe bei den Familien im Dorf gesessen und war in den Schulen. Die Schule in Sotang unterstütze ich seit 2022, die Projekte organisieren Dawa und ich gemeinsam. Das ist keine Reise aus einem Katalog. Es ist der Ort, an dem ich seit Jahren ein und aus gehe.
Frag mich im Gespräch alles, was du sonst in einer Bewertung nachlesen würdest. Und hör dir Folge 4 an, dort sitzt Amrit.
Fünfzehn Tage, vierzehn Nächte, alles vor Ort enthalten. Ohne Flug, weil du deinen Flug selbst am besten und meist am günstigsten buchst.
Damit du nicht selbst rechnen musst: Flug, Visum, Versicherung und Persönliches kommen dazu, rechne mit rund 1.500 Euro. Du bist also insgesamt bei etwa 10.100 Euro.
Was am Ende anders ist
Du weißt wieder, worauf du deine Kraft verwendest und worauf nicht. Du hast die Entscheidung getroffen, die du seit Jahren vor dir herschiebst, oder du weißt endlich, warum du sie nicht triffst. Und du hast Werkzeug dabei, das an einem Dienstagmorgen funktioniert und nicht nur auf einem Bergrücken.
Wohin die 8.640 Euro gehen
Der größte Teil geht nach Nepal. Unterkunft, Verpflegung, Guides, Träger, Genehmigungen, Transporte und die Sicherheit vor Ort machen rund ein Viertel des Preises aus. Zehn Prozent, also 864,00 Euro, bleiben im Gemeinschaftsprojekt. Dazu kommen Versicherung, die gesetzliche Kundengeldabsicherung, Steuern und mein Honorar für fünfzehn Tage durchgehend vor Ort, zwei Einzelcoachings sowie Vorbereitung und Nachbereitung.
Die Reise findet ab sechs Teilnehmern statt. Wird diese Zahl nicht erreicht, sage ich spätestens dreißig Tage vor Reisebeginn ab, und du bekommst innerhalb von vierzehn Tagen alles zurück, was du gezahlt hast.
Den Zahlungsplan, die Reisebedingungen und die Absicherung deiner Anzahlung bekommst du schriftlich, bevor du dich entscheidest. Nichts davon musst du im Gespräch entscheiden.
Vier, auf die es ankommt
Thorsten Enderlin
Er begleitet Menschen, die nach außen funktionieren und innen leer sind, seit 2002. Er geht die ganze Strecke mit dir und ist an jedem Tag für ein Gespräch da, geplant oder nicht.
Dawa, dein Tourguide
Bergführer aus Solu Khumbu, aus einer Sherpa-Familie. Er führt den Trek. Wir sind den Weg zum Everest Base Camp gemeinsam gegangen und seitdem befreundet. Was in Nepal an Projekten entsteht, entsteht mit ihm.
Himalayan Quests
Amrit und Kate Ale, in Kathmandu. Ein nepalesisches Unternehmen in nepalesischer Hand, mit eigener gemeinnütziger Schwesterorganisation. Amrit ist international zertifizierter Outdoor-Pädagoge. Die Route ist ihre, gebaut für diese Gruppe. Anderswo kannst du das nicht buchen, weil es sie sonst nirgends gibt.
Du
Ohne dich ist das eine Wanderung. Wir können dir den Weg zeigen, die Tür aufhalten und dabei sein, wenn es unbequem wird. Hindurchgehen musst du selbst. Wer bereit ist, bekommt fünfzehn Tage, die er nicht mehr hergibt. Wer es nicht ist, bekommt eine anstrengende Reise.
Folge 4, mit Amrit
Amrit Ale, unser Partner in Kathmandu, zu Gast in meinem Podcast. Es geht um das Gehen, um Nepal und darum, was mit Menschen passiert, wenn man ihnen die gewohnte Umgebung nimmt. Wenn du wissen willst, in wessen Hände du dich begibst, ist das der kürzeste Weg.
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Ein Gespräch,
dreißig Minuten
Du erzählst, was gerade los ist. Auch wenn du es nicht benennen kannst, und meistens kann man das nicht.
Ich sage dir genau, was die fünfzehn Tage von dir verlangen und was sie kosten.
Wir entscheiden beide. Jeder von uns darf nein sagen, und keiner muss es schönreden.
Die Packliste
Wir arbeiten mit Schichten. Mehrere dünne Lagen übereinander regeln die Körpertemperatur besser als ein dickes Teil, und sie trocknen schneller. Merinowolle oder Kunstfaser, keine Baumwolle. Die Liste bekommst du auch als Datei, sobald du dabei bist. Das hier ist eine Orientierung, keine Vorschrift.
Oberkörper
Unterkörper
Rucksack und Schlafsack
Schuhe
Kleinkram, der den Unterschied macht
Fragen, die gestellt werden
Ich war noch nie trekken. Ist das etwas für mich?
Ja. Fünf Gehtage, vier bis sechs Stunden, der letzte nur rund zwei, auf Wegen und nicht im technischen Gelände. Der höchste Punkt liegt bei 3.600 Metern. Fitness hilft, Bereitschaft hilft mehr. Das meiste, was auf dieser Reise schwer ist, ist nicht das Gehen.
Warum kostet das 8.640 Euro?
Der größte Teil geht nach Nepal: Unterkunft, Verpflegung, Guides, Träger, Genehmigungen, Transporte und die Sicherheit vor Ort sind rund ein Viertel des Preises. Achthundertvierundsechzig Euro bleiben im Gemeinschaftsprojekt. Dazu kommen Versicherung, Kundengeldabsicherung, Steuern und mein Honorar für fünfzehn Tage durchgehend vor Ort, zwei Einzelcoachings und die Vor- und Nachbereitung. Was nicht enthalten ist, steht oben, vollständig und ohne Kleingedrucktes.
Teehäuser statt Hotel. Ist das nicht ein Rückschritt für den Preis?
Nein, es ist der Punkt. Ein Hotelzimmer gibt dir eine Tür, hinter der du wieder funktionieren kannst. Genau das nimmt dir ein Teehaus. Einfach ja, improvisiert nein: Genehmigungen, Bergführung, Höhenprofil, Gruppenapotheke und Rettungsbereitschaft sind auf einem Niveau, das mit dem Bett nichts zu tun hat.
Was unterscheidet das von einem normalen Trek?
In jedem Tag steckt etwas. Ein Schweigetag auf dem Weg. Ein Klangschalenabend auf 3.300 Metern. Eine Feuerzeremonie am höchsten Punkt, bei der du verbrennst, was du nicht länger tragen willst. Du lebst drei Tage bei einer Familie, und du hörst in einem Kloster auf und nicht an einer Flughafenbar. Die Route ist eigens gebaut und bewusst abseits der üblichen Wege.
Brauche ich eigene Ausrüstung?
Schuhe und Kleidung zum Schichten, ja. Rucksack und Daunenjacke kannst du dir in Kathmandu leihen. Die vollständige Packliste steht oben auf dieser Seite, lange bevor du irgendetwas kaufen musst.
Komme ich allein oder darf ich jemanden mitbringen?
Allein zu kommen ist der Normalfall, und es gehört dazu. Ihr könnt euch auch zu zweit melden. Ihr führt beide dasselbe Gespräch.
Was passiert beim Gemeinschaftsprojekt?
Es sind drei volle Tage echte Arbeit, kurz vorher danach ausgewählt, was dann gebraucht wird. In der Vergangenheit waren das Schuluniformen für eine Dorfschule und Strom und Licht für sechs Häuser in Dimbul. Du bist dort als ein Paar Hände.
Was, wenn die Gruppe nicht voll wird?
Die Reise findet ab sechs Teilnehmern statt. Erreichen wir diese Zahl nicht, sage ich spätestens dreißig Tage vor Reisebeginn ab und du bekommst innerhalb von vierzehn Tagen alles zurück. Nach oben ist bei zwölf Schluss, und das bleibt so.
Wann steht der genaue Zeitraum fest?
Anfang 2027, sobald der Oktober vor Ort bestätigt ist. Wenn du willst, merke ich dich unverbindlich vor: Du erfährst den Zeitraum dann, bevor er auf dieser Seite steht, und entscheidest danach in Ruhe. Die Vormerkung kostet nichts, bindet dich zu nichts und du kannst sie mit einer Zeile wieder aufheben. Sag es mir einfach im Gespräch.
Mit wem teile ich mir das Zimmer?
In Kathmandu und im Kloster kannst du allein schlafen, dafür gibt es einen Einzelzimmerzuschlag. Auf dem Trek teilst du dir das Teehauszimmer, in der Regel zu zweit. Wer mit wem, stimmen wir vor der Reise ab und nicht vor Ort.
Bin ich unterwegs erreichbar?
In Kathmandu und im Dorf ja. Auf dem Trek fünf Tage lang meistens nicht, und das ist kein Versehen, sondern der Wirkmechanismus. Wie du im Notfall erreichbar bist und wie deine Familie uns erreicht, klären wir vor der Reise verbindlich. Niemand fährt hier mit dem Gefühl los, nicht erreichbar zu sein, wenn zu Hause etwas passiert.
Was ist, wenn ich absagen muss?
Du kannst jederzeit zurücktreten. Bis 185 Tage vor Reisebeginn kostet dich das 500 Euro. Danach steigt es in Stufen, weil ab diesem Zeitpunkt meine eigenen Zahlungen nach Nepal laufen. Die vollständige Staffel bekommst du schriftlich, bevor du dich entscheidest. Genau deshalb steht auf dieser Seite die Empfehlung zur Reiserücktrittsversicherung: Sie deckt die Fälle ab, an die du jetzt nicht denken willst.
Ist mein Geld sicher?
Ja, und zwar nicht auf mein Wort hin. Als Reiseveranstalter darf ich überhaupt erst dann Geld annehmen, wenn die gesetzliche Kundengeldabsicherung steht und du den Sicherungsschein in der Hand hältst. Das ist keine Kulanz, das ist Paragraf 651t des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Bis dahin kannst du dir einen Platz vormerken lassen, ohne einen Cent zu zahlen.
In welcher Sprache?
Englisch. Es ist eine internationale Reise, die Gruppe kommt aus mehreren Ländern, und vor Ort wird Englisch gesprochen. Wenn dein Englisch eingerostet ist, ist das kein Hindernis: Ich bin an jedem einzelnen Tag dabei, von Anfang bis Ende, und übersetze, wo es nötig ist. Deine beiden Einzelcoachings davor und danach führen wir auf Deutsch, wenn dir das lieber ist.
Fünfzehn Tage sind gerade zu viel?
Aus.Zeit ist ein verlängertes Wochenende im Schwarzwald, im Mai 2027. Sieh es dir an.